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Über die Aktion

Die internationale Initiative „Freiheit für Asia Bibi“ setzt sich zum Ziel, jeden Zuseher des Films dazu zu bringen, Asia Bibi zu helfen.

 

Warum ist dieser Film so wichtig?

Obwohl die Zeugen von pakistanischen Behörden vernommen wurden, konnten oder wollten diese nicht ausfindig machen, was ein polnisches Filmteam herausfand. Der Film „Freiheit für Asia Bibi“ bringt Widersprüchlichkeiten und neue Beweise für Asia Bibi ans Tageslicht.

Der Film ist eine großartige Möglichkeit, sich über die tragische Geschichte von Asia Bibi zu informieren und die Entscheidungsträger in diesem Fall effektiv zu beeinflussen.

Wir sind in vielen Ländern präsent. Der Film ist in zehn Sprachen übersetzt.

Über den Film

Der Film beinhaltet Aussagen der zwei Hauptankläger: Mohammed Idris (der Eigentümer des Feldes auf welchem Asia angeblich blasphemiert hat) und Mohammed Salim (der örtliche Imam). Beide geben zu, dass sie persönlich nicht dabei waren, als Asia Bibi Worte der Blasphemie in den Mund nahm, wofür sie angeklagt wird.
Mohammed Salim erklärt außerdem, dass es seine religiöse Pflicht sei, die Würde des Propheten zu verteidigen und dass dies der Grund sei, warum er sich dazu entschloss, Zeuge vor Gericht zu sein.
Ein anderer Imam (Abdul Rasheed) drohte dem Höchstgericht und den moderaten Kräften in der Pakistanischen Regierung: „Wenn ihr diese [Blasphemie-]Gesetze abschafft oder auch nur abändert, versprechen wir euch totales Chaos in ganz Pakistan.“ Er meinte außerdem, dass Asia Bibi so oder so bestraft werde, egal wie der Prozess schlussendlich ausgehe…

Die Filmdokumentation ist inspiriert vom Buch „Rettet mich! – Zum Tode verurteilt wegen eines Bechers Wasser”. Buchautorin ist die französische Journalistin Anne-Isabelle Tollet. Sie erzählt die Geschichte von Asia Bibi – einer christlichen Frau aus Pakistan, die wegen Blasphemie-Vorwürfen von der pakistanischen Justiz bereits in verschiedenen Instanzen zum Tode durch den Strang verurteilt wurde. Der Film wurde in den vergangenen Monaten in Pakistan, Frankreich und Italien gedreht. Die dramatische Situation wird durch Szenen und Interviews mit ihrer Familie, ihren Rechtsanwälten, mit Freunden und anderen involvierten Personen für die Zuseher sehr gut dargestellt. Mehrere Petitionen wurden seit 2010 bereits weltweit für die Freilassung von Asia Bibi gestartet, doch bisher führte noch keine zum gewünschten Erfolg. Sogar Papst Benedikt XVI appellierte an Pakistan, Asia Bibi freizulassen.

Auch die unglaubliche Geschichte zweier hochrangiger pakistanischer Politiker kommt im Film nicht zu kurz: Salman Taseer, ehemaliger Gouverneur der Provinz Punjab, wurde von seinem eigenen Leibwächter ermordet, nachdem er die Blasphemie-Gesetze des Landes kritisierte und Shahbaz Bhatti, Christ und pakistanischer Minister für Minderheiten wurde auf brutalste Weise umgebracht, nachdem er Versuche unternahm, Asia Bibi zu helfen.

Asia’s Familie muss nach wie vor versteckt leben.

Mit diesem Film soll die Welt darüber aufgeklärt werden, dass nach wie vor unschuldige Menschen – auch aufgrund ihres Glaubens – in pakistanischen Gefängnissen einsitzen.

Auf der Postkarte, die dem Film beigelegt ist, steht:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich sende Ihnen diese Postkarte zusammen mit der Filmdokumentation über den Fall von Asia Bibi, die in einem pakistanischen Gefängnis auf Ihre Exekution wartet. Der Film ist sehr sehenswert! Ich empfehle Ihnen die Dokumentation wärmstens und bin der tiefsten Überzeugung, dass alle Menschen guten Willens alles dafür tun sollten, um Asia Bibi zu befreien. Ich bitte Sie inständig, das Ihrige für die Freiheit von Asia Bibi beizutragen.

Mit freundlichen Grüßen und in der Hoffnung, dass die 43-jährige Mutter und Ehefrau befreit werden möge, verbleiben

Die Produzenten von “Freiheit für Asia Bibi”

 

Dokumentarfilm

Filmlänge: 84 Minuten
Erscheinungsjahr: 2015
Produktionsland: Polen/Spanien
Film von: Maciej Grabysa, Michal  Krol
Sound und Kinematographie: Michal Krol
Schnitt: Marcin Dulemba
Musik: Paris Music
ausführender Produzent: Michal Krol
Produzenten: fr Adam Parszywka SDB, Ignacio Arsuaga, Tomasz Balon, Alvaro Zulueta
Produziert von: Salesian Missionary Voluntary Service – Youth for the World (Polen), RAFAEL Publishing House (Polen), HazteOir.org (Spanien), CitizenGO (Spanien)

 

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